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Funk
Über Richtfunk werden
Daten schon seit Jahren übertragen.
Deshalb ist es naheliegend, Funkverbindungen auch für
Internetanbindungen einzusetzen.
Die Technik ist leistungsfähig und es entfällt
das aufwändige Verlegen von Kabeln.
In der Fachsprache wird die drahtlose Überwindung
der "letzten Meile" auch als "Wireless
Local Loop" (WLL) bezeichnet - mit
solchen Techniken können Anbieter das örtliche
Festnetz der Telekom umgehen und müssen nicht deren
Leitungen anmieten.
Bei Internetanschlüssen über Richtfunk unterscheidet
man zwischen der
- Punkt-zu-Punkt-Technik einerseits und der
- Punkt-zu-Mehrpunkt-Technik
andererseits.
Die Punkt-zu-Punkt-Variante ermöglicht Übertragungsraten
von bis zu einem Gigabit/s, jedoch muss jeder Kunde mit
einem eigenen Sendemast ausgestattet werden - das freilich
ist teuer.
Bei der Punkt-zu-Mehrpunkt-Variante teilen sich mehrere
Kunden die Übertragungsleistung einer Funkzelle -
die Datenübertragungsrate hängt dann davon ab,
wie viele Nutzer in welchem Maße auf die Verbindung
zugreifen.
Der Verbraucher muß lediglich eine Antenne auf dem
Dach oder an der Hauswand anbringen.
Da die Investitionskosten für Provider relativ hoch
sind, sind Internetzugänge über Richtfunk bis
dato wenig verbreitet. Internet via Funk gibt's deshalb
auch vor allem in Großstädten, da dort ein
größeres Kundenpotenzial vorhanden ist.
Ein derartiges Funknetz für´s Internet verfügt
über eine permanente Verbindung zwischen Sender und
Empfänger - analog der bekannten Standleitung - .
Darum rechnen die Anbieter von Funkzugängen nach
übertragenem Datenvolumen ab.
Flächendeckende Anbieter speziell für Richtfunk
und Internet gibt es nicht.
Auch Satellitenverbindungen oder UMTS sind WLL-Techniken.
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