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OPAL - Glasfaser, warum ist DSL über Glasfaser
denn noch nicht möglich ?
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Ende der Achtziger entwickelte das amerikanische
Unternehmen Bellcore ADSL, eine Protokollfamilie für
den schnellen Datenaustausch.
Die Technik basiert auf analogen Anschlüssen und
auf Kupferkabel.
Die Telekom vernachlässigte die ADSL-Technologie
lange Zeit, weil sie auf den für sie finanziell lukrativeren
Ausbau von ISDN setzte.
Erst 1999, als in den Kabel- und Stromnetzen potentielle
Konkurrenz für einen schnellen und billigen Internetzugang
zu entstehen drohte, bot die Telekom eilig ein eigenes
ADSL unter dem Namen
"T-DSL" an, das sie so vermarktete, als wäre
es eine ISDN-Erweiterung.
T-DSL erreicht eine Downloadrate von bis zu 768 kBit/s.
ADSL arbeitet mit vorher nicht genutzten Frequenzen im
Kupferkabelnetz.
Beim Telefonverkehr wird nur der Frequenzbereich bis 4
kHz belegt. Der Frequenzbereich bis 1,1 MHz aber bleibt
ungenutzt.
Wegen der Verluste in den hohen Frequenzbereichen kann
jedoch auch ADSL nur den Bereich bis 120 kHz verwenden.
Die Kupferleitung wird in den Vermittlungsstellen in drei
Kanäle aufgeteilt: ein Kanal für das Telefon,
ein zweiter für die Verbindung vom Anwender zum Provider
(Upstream-Kanal) und ein dritter für die Datenübertragung
vom Anbieter zurück zum Anwender (Downstream-Kanal).
Da ADSL auf Kupferkabel angewiesen ist, kann es nicht
direkt in Wohnungen mit Glasfaseranschluss gelegt werden.
Was jedoch möglich wäre, ist die Lieferung anderer
kostengünstiger und schneller Internetanbindungen
für solche Haushalte.
Technisch würden sich mehrere Lösungsmöglichkeiten
für das Angebot eines schnellen Internetzugangs für
Haushalte mit Glasfaseranschluss anbieten. Denn eigentlich
sind die Glasfaserleitungen ja tatsächlich eine fortschrittlichere
Technologie als die Kupferkabel.
Doch die Telekom geht mit ihren Glasfaseranschlüssen
derzeit um, als wäre es ein Formel 1 - Rennwagen,
auf dem kein Tröpfchen Wasser spritzen darf.
Umstellungsmöglichkeiten gibt es viele. Sie heißen
zum Beispiel
- B-ISDN/ATM,
- DWDM und
- VDSL.
Und sie haben eines gemeinsam: Die Telekom bietet bisher
keinen dieser Dienste für Privathaushalte an.
Wo die Telekom in Deutschland immer noch mit T-DSL kämpft,
sind anderswo bereits Geräte der nächsten Generation
im Einsatz.
So betreibt US West in Phoenix, Arizona ein Projekt mit
31.000 Benutzern, das Fernsehen, Internet und Telephon
über VDSL bietet.
VDSL ( Very High Data Rate Digital Subscriber
Line) ist eine der vielversprechendsten in Glasfasergebieten
einsetzbaren Technologien. Bei ihr ist ebenso wie bei
der ADSL-Technologie die Kanalaufteilung asymmetrisch.
Voraussetzung für VDSL ist jedoch ein Hybridnetz
aus Glasfaser- und Kupferleitungen - also genau das, was
mit OPAL verlegt wurde.
Durch den Einsatz von Glasfaser lässt sich die Übertragungsrate
erheblich steigern.
VDSL ist so deutlich schneller als ADSL.
--> Was
heißt OPAL ?
--> Unterschied
zu den Kupferleitungen ?
--> Warum
ist DSL über Glasfaser denn noch nicht möglich
?
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