| |
|
|
Über Fernsehkabel ins Highspeed-Internet !
|
| |
.... aber nur in Nordrhein - Westfalen,
-
Baden - Württemberg und
-
Hessen !
Auch über das TV-Kabelnetz ist ein breitbandiger
Highspeed-Internetzugang möglich - doch leider
gilt auch hier:
es gibt kein flächendeckendes Angebot, sondern
lediglich regionale Anbieter.
Das vorhandene TV-Kabelnetz muss dabei technisch
so umgerüstet werden, dass es rückkanalfähig
ist, denn - wie auch bei der Satellitentechnik -
fehlt es dem TV-Netz an einem Rückkanal, mit
dem sich Daten senden lassen.
Internet via TV-Kabel ist durch den Umstand möglich
geworden,
dass die Deutsche Telekom ihr TV-Kabelnetz (Netzebenen
2 und 3) verkauft hat, bzw. weiter verkaufen möchte.
|
|
Anbieter hier sind die Firmen -->
ish,
--> iesy
und --> KabelBW.
Der Verkauf der sechs übrigen Kabel-TV-Regionen ist
- zum Leidwesen der Telekom - bis dato gescheitert. In
den drei verkauften Regionen bleibt die Telekom übrigens
Minderheitseigentümer des Netzes.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere "große"
Anbieter, die regional auf der ansonsten von Kleinstanbietern
geprägten Netzebene 4 tätig sind, etwa -->
Bosch
in Zwickau mit dem Angebot "Blue Cable",
--> tss
in Augsburg, München und Berlin oder auch -->
c@blesurf
in München.
Zur Technik: Das breitbandige Kabelnetz ist in vier Netzebenen
unterteilt.
Auf der Netzebene 1 erfolgt die überregionale
Verteilung von den Rundfunk- und TV-Studios über
Satelliten bis zu den Schaltstationen des Betreibers der
nachgelagerten Ebenen. Zumeist ist das (noch) die Telekom.
Netzebene 2 ist das eigentliche regionale Netz.
Netzebene 3 regelt die Verteilung der Daten bis
zum Übergabepunkt in den Wohnhäusern.
Die Netzebene 4 schließlich sichert die Verteilung
im Haus zu den einzelnen Wohneinheiten. Auf Netzebene
4 gibt es in Deutschland etwa 4000 Betreiber, darunter
vornehmlich Wohnungsunternehmen und -baugesellschaften.
|
|
|