| |
|
|
Powerline - Highspeed-Internet
aus der Steckdose
|
| |
Was die Anbieter der Powerline-Technologie angeht, so
bedarf es keiner langen Liste - die meisten Projekte scheiterten
bis dato.
Die --> MVV
Energie AG startete Mitte 2001 mit "Vype"
die weltweit erste kommerzielle Powerline-Anwendung. Derzeit
können aber nur Haushalte in Mannheim diese Technologie
nutzen.
Neues zu MVV: -->
Powerline
der MVV womöglich vor dem Aus (Heise 25.11.2003)
Zur Technik:
Bei der Powerline-Technologie fließen die Daten
nicht durch das gesamte Stromnetz, wie gelegentlich angenommen
wird.
Vielmehr wird lediglich die "letzte Meile" zum
Verbraucher über das Stromkabel zurückgelegt.
Die Daten, die man aus dem Internet abruft, gelangen über
das Datennetz (Telefonleitung) zum Ortsnetztransformator
des Stromversorgers.
Von dort aus geht's über das 230/240 Volt starke
Niederspannungsortsnetz weiter in die angeschlossenen
Haushalte.
Jeder angeschlossene Haushalt muss über ein spezielles
PLC-Modem verfügen, also über ein Gerät,
mittels dem die aus der Steckdose abgerufenen Daten demoduliert
werden können. Umgekehrt werden Daten, die der User
sendet (Seitenanfragen, Uploads etc.), in der Trafostation
so moduliert, dass sie von dort zur nächsten Vermittlungsstelle
der Telefongesellschaft gesendet werden können.
Im einen Fall geht's also aus dem Datennetz heraus über
die Stromleitung auf den heimischen Rechner, im anderen
Fall hingegen geht's vom PC aus über die Stromleitung
ins Datennetz.
Von der Trafostation gehen dabei mehrere Stränge
ab - in der Regel drei bis sechs Leitungen -, die jeweils
mehrere Kunden versorgen. Eine Trafostation kann so einige
Hundert Haushalte versorgen.
Theoretisch ermöglicht Powerline Geschwindigkeiten
von bis zu 2 Mbit/s - da allerdings das Powerline-Netz
von mehreren Nutzern in Anspruch genommen wird, liegt
die tatsächliche Geschwindigkeit unter diesem Idealwert.
|
|
|